Gepäck, Gewicht und Reduktion

Grüße!

Aktuell bastele ich wieder an meinem Objektivpark herum um etwas Gewicht hier und dort einzusparen. Als selbst auferlegtes Schicksal ist dies jedoch nur in einem geringen Rahmen systembedingt möglich, effektiv an Gewicht zu sparen. Insbesondere dann nicht, wenn ‘man’ für ein breites Spektrum an Situationen gewappnet sein möchte.

Worauf ich hinaus möchte?

Ich hab nichts mit diesem Blogbeitrag zu tun!

Ich versuche gerade herauszufinden, ob ich mit nur zwei Objektiven auskommen würde. Auf diesen Gedanken kam ich durch das sichten von anderen YouTube-Kanälen. Insbesondere unter Berücksichtigung der Filterfunktion um alle großen Namen zu filtern. Ihr wisst ja? Neue Ideen kommen selten von Alteingesessenen.

Dabei handelt es sich um zwei Zooms die sich in der Theorie gut ergänzen. Das Erste von einem leichten Weitwinkel startend bis in den Telebereich. Das Zweite startet genau dort wo das Erste aufhört und geht bis zu einem höheren Telebereich. Womit ich in der Theorie bereits viel abgedeckt habe. Sogar der “Makro”-Bereich wird vom Ersten Objektiv brauchbar abgedeckt.

Beide haben auch durchgehende Blende auf ihrem gesamten Zoombereich und bilden (sehr) gut ab. So das es wenig bis keine Nachbearbeitung in Sachen Bildschärfe bei hoher Auflösung bedarf. Womit mich beide Linsen immer wieder ins Erstaunen versetzen ob ihrer Qualität. Wie sagte es der Herr vom Fach in einem Video? Pauschal zu sagen, das Zooms grundsätzlich weniger gut abbilden (als Festbrennweiten), wäre zu kurz gedacht.

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Die Sache mit Touristen

Hallo, Freunde der Aufklärung!

Die Tage hatte es mich wieder in die sächsische Schweiz geführt! Genauer am vergangenen Sonntag. Ich war nun schon einige Sonntage drüben, auch bei gutem Wetter, um ein paar Bilder kleiner Waldbewohner zu schießen. Doch dieses Mal war es so ziemlich ein Ding der Unmöglichkeit.

Warum genau?

Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es einen derart großen Ansturm auf diese Region gibt. Unterwegs vom Hauptbahnhof Dresden dachte ich noch: “Hey, cool! Knapp siebzig Touristen bemerken nicht, dass sie am falschen Gleis stehen. In Bad Schandau.” Die Linie S1 fiel aus und es gab eine Alternative. Kannten wohl nur Insider.

In Schmilka angekommen ein kleines Bild des Grauens.

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[Zukunft] Wie es weitergehen KÖNNTE

Hallo, Hallo!

Folgender Gedanke: Aktuell habe ich in meinem Studiengang die Kurse in Richtung Medien ausgelegt. Dabei beschäftigen wir uns mit vielen Aspekten eines Mediums (aktuell Film) und es stellt sich mir die Frage: “Kann ich das nicht versuchen weiterzuvermitteln?”

Soll heißen, das hier im Blog und auf meinem amateurhaften YouTube Kanal in Zukunft auch Aspekte der Filmsprache behandelt werden wollen. Das mag angehenden Photographen, Cinematographen und vielleicht auch weitere Interessierte finden. Wenn nicht, dann nicht. Was haltet ihr davon?

Dabei geht es beispielsweise um die Perspektive, die Position im Bild. Weitere Stichworte wären hier “Mise-en-scène” sowie “Mise-en-cadre”, Farbe und Sättigung, Licht und Schatten. Die Lektüre, Seminare und Vorlesungen sind ziemlich umfangreich und mir kann diese Form der Reflektion auch helfen, es selbst besser zu verinnerlichen. Auch in Vorbereitungen auf die Klausuren später im Verlauf vom aktuellen Semester.

Nächster Schritt: Lokationsuche (ja, mit “k” für das deutsche Lokation) und ein kleines Drehbuch erstellen.

Grüße wünscht
Kevin.

[Buchempfehlung] Die Werbung ist ein lächelndes Aas

Aufgrund folgender Untaten eröffne ich hiermit den Nürnberger Prozess gegen die Werbung:

Verschwendung von Unsummen
Soziale Nutzlosigkeit
Lüge
Verbrechen gegen die Intelligenz
Heimliche Verführung
Verherrlichung der Dummheit
Ausgrenzung und Rassismus
Verbrechen gegen den Inneren Frieden
Verbrechen gegen die Sprache
Verbrechen gegen die Kreativität
Hemmungsloses Ausplündern

  • – aus “Die Werbung ist ein lächelndes Aas” von Oliviero Toscani (1996), Mannheim: Bollmann Verlag

Mit jenen markanten Worten beginnt das zweite Kapitel im Buch von Toscani und ich muss gestehen, das ich es nicht nur einmal gelesen habe. Insbesondere seit Beginn des Studiums und weiterer Lektüre wird einem umso bewusster, auf welchem Pfad sich ein jeder bewegen mag.

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Das Werk – Ein Versuch der Klärung

Coucou!

Es ist erstaunlich, mit welcher Finesse und ebenso grober Herangehensweise Photographen und die, die es werden wollen, versuchen, einen Meinungskrieg zu führen, welcher keiner ist. Nach einem Satz mit übertrieben vielen Kommata nun ein Erklärungsversuch, was ich überhaupt damit meine.

Mit einer gewissen Garantie gehe ich davon aus, jedem ist an irgendeiner Stelle im Netz (Forum, PRgram alias Instagram, Flickr etc pp) bereits aufgefallen, das es oft Diskussionen darüber gibt, ob ein Bild “out of cam” sein sollte oder nicht. Ob der Einsatz von Bildbearbeitung oder vergleichbarer Techniken der Kunst der Lichtbildmalerei zuträglich ist oder nicht. Wenn solche Diskussionen, die nie die Stufe eines Diskurses erreichen, dann noch anfangen über “die alten Wege irgendwelcher alten Photographen” zu reden, habe ich das Gefühl, man verliert ein Blick für das Gesamte.

Ich habe eine Szene im Kopf oder sehe etwas, das ich festhalten möchte, weil ich es so wie ich es sehe, als würdig für meinen Film respektiv Bildsensor empfinde. Das Bild wird gemacht und fertig. Ich komme heim und nehme mir das gemachte Bild zur Brust. Dabei können folgende, nicht darauf beschränkte, Ergebnisse eintreten: “Das Werk – Ein Versuch der Klärung” weiterlesen