Das Werk – Ein Versuch der Klärung

Coucou!

Es ist erstaunlich, mit welcher Finesse und ebenso grober Herangehensweise Photographen und die, die es werden wollen, versuchen, einen Meinungskrieg zu führen, welcher keiner ist. Nach einem Satz mit übertrieben vielen Kommata nun ein Erklärungsversuch, was ich überhaupt damit meine.

Mit einer gewissen Garantie gehe ich davon aus, jedem ist an irgendeiner Stelle im Netz (Forum, PRgram alias Instagram, Flickr etc pp) bereits aufgefallen, das es oft Diskussionen darüber gibt, ob ein Bild “out of cam” sein sollte oder nicht. Ob der Einsatz von Bildbearbeitung oder vergleichbarer Techniken der Kunst der Lichtbildmalerei zuträglich ist oder nicht. Wenn solche Diskussionen, die nie die Stufe eines Diskurses erreichen, dann noch anfangen über “die alten Wege irgendwelcher alten Photographen” zu reden, habe ich das Gefühl, man verliert ein Blick für das Gesamte.

Ich habe eine Szene im Kopf oder sehe etwas, das ich festhalten möchte, weil ich es so wie ich es sehe, als würdig für meinen Film respektiv Bildsensor empfinde. Das Bild wird gemacht und fertig. Ich komme heim und nehme mir das gemachte Bild zur Brust. Dabei können folgende, nicht darauf beschränkte, Ergebnisse eintreten: “Das Werk – Ein Versuch der Klärung” weiterlesen

Gedankenfieber #1 – Die Sättigung und Kunst

Der Begriff ‘Kunst’ und insbesondere die herrliche, oft gestellte Frage: “Was ist Kunst?” hatte mich auch heute wieder beim stöbern im Netz begleitet.

Mitnichten könnte ich je behaupten, was ich tue, würde diesen gewaltigen Aspekt der Kultur in Form von Kunst als Lichtmalerei auch nur im Ansatz gerecht werden. Erfüllt es das bei kritischer Betrachtung überhaupt einem selbst? Umso erstaunlicher aus der eigenen kleinen Perspektive, wie andere ihre Werke als Kunst sehen und als selbige betiteln. Das macht es spannend und beständig zum Kern vieler Gespräche. Mehr noch verschiedenster Formen vom Austausch. Oft eines hitzigen Austausches!

Doch eins habe ich beim stöbern heute gelernt:

Kunst. Kunst vermag auch jener Aspekt einer symmetrischen Bildgestaltung zu sein, dessen Hauptbestandteil sich in einem stark erhöhter Sättigungsgrad auf einer exquisiten Webadresse ruhmreich verankert erblickt. Doch das ist nicht meine Kunst und Künstler noch weniger.

Unglaublich! Sind wir überhaupt Künstler?