Gedankenfieber #1 – Die Sättigung und Kunst

Der Begriff ‘Kunst’ und insbesondere die herrliche, oft gestellte Frage: “Was ist Kunst?” hatte mich auch heute wieder beim stöbern im Netz begleitet.

Mitnichten könnte ich je behaupten, was ich tue, würde diesen gewaltigen Aspekt der Kultur in Form von Kunst als Lichtmalerei auch nur im Ansatz gerecht werden. Erfüllt es das bei kritischer Betrachtung überhaupt einem selbst? Umso erstaunlicher aus der eigenen kleinen Perspektive, wie andere ihre Werke als Kunst sehen und als selbige betiteln. Das macht es spannend und beständig zum Kern vieler Gespräche. Mehr noch verschiedenster Formen vom Austausch. Oft eines hitzigen Austausches!

Doch eins habe ich beim stöbern heute gelernt:

Kunst. Kunst vermag auch jener Aspekt einer symmetrischen Bildgestaltung zu sein, dessen Hauptbestandteil sich in einem stark erhöhter Sättigungsgrad auf einer exquisiten Webadresse ruhmreich verankert erblickt. Doch das ist nicht meine Kunst und Künstler noch weniger.

Unglaublich! Sind wir überhaupt Künstler?

Rollenspiel und die fehlende Trennung – Erster Akt

Wie? Ein großer Mann? Ich sehe immer nur den Schauspieler seines eigenen Ideals.
– Friedrich Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse (1886)

Vor Jahren hörte ich davon, dass das Rollenspiel wie man es aus virtueller Runde in verschiedenen Titeln kennt, mitunter eine heruntergebrochene Reflexion der eigenen Absichten ist. Ein Schauspiel, das den Schauspieler selbst darstellt und weniger seinen Charakter. Ich frage mich, sollte es nicht in erster Instanz um den Charakter selbst gehen? Eine Möglichkeit vielleicht sogar selbstkritisch mit sich ins Gericht zu gehen? “Rollenspiel und die fehlende Trennung – Erster Akt” weiterlesen