Es lohnt sich auch…

… nur kurze Momente zu nutzen für Bilder oder Spaziergänge. Ich war die Tage für einen kurzen Moment von weniger als einer Stunde in Potsdam Park Sanssouci unterwegs. Viele Bilder hatte ich nicht gemacht, doch die, die entstanden sind, mit diesen bin ich durchaus zufrieden. Darunter war auch dieses Bild einer Nebelkrähe entstanden, die sich fleißig präsentiert hatte. Als Brennweite dienten 135 mm in Form eines einfachen, alten 4-Linsen Objektivs.

Was lernen wir dabei? Es lohnt sich, trotz langer Anreise, auch für kurze Momente einfach die Zeit draußen zu verbringen. Vielleicht gibt es ja auch erst keine Anreisezeit, wenn es vor der eigenen Haustür losgeht.

Liebe Grüße wünscht
Kevka Bluebird.

Werbung statt Inspiration

Hin und wieder gibt es kleine, blasse Perlen. Perlen mit Inhalt!

Hin und wieder bin ich in einem Geschäft für Zeitschriften, Zeitungen und andere Presseartikel unterwegs und denke dabei: “Och! Schaust du mal, was es zum Thema Kunst, Kultur und Photographie gerade gibt.”

Die Auswahl selbst ist natürlich umfangreich und es gibt quantitativ nichts zu bemängeln. Das Bewusstsein für Mängel beginnt erst, wenn wir uns die Zeitung oder das Magazin genauer anschauen. Das Printprodukt begrüßt uns oft mit einem einladenden Cover, was erstmal selbstverständlich ist, immerhin möchte sich das Produkt verkaufen, richtig? Meist folgt ein Vorwort und knapp im Anschluss das Inhaltsverzeichnis. Hier lässt sich bereits das ein oder andere ‘Meh!’ gedanklich provozieren. Es ist bei einigen Printprodukten schlicht voll von irgendwelchen Tests von allerhand Gerätschaften. Warum?

Blättern wir weiter, steckt zwischen einigen interessanten oder weniger interessanten Berichten auch noch Unmengen an Werbung. Für ein Printprodukt das gut und gerne zwischen 10 bis 15 Euro kostet. Insbesondere für Studenten, wie ich es bin, eine nicht unbeachtliche Summe die da gezahlt werden muss.

Liebe Verlage, mögt ihr in Zukunft vielleicht weniger Tests und Werbung für Technik in eure Hefte drucken? Ihr gebt euch allerhand tolle Titel. Ihr gebt euch seriös. Eure Autoren schreiben wundervolle Berichte über kulturelle Ereignisse, Ausstellungen und Erfahrungen. Alles aber ist vergessen, wenn auf einer großen Seite mir wieder irgendein deutscher Hersteller mit “L” im Namen seine teure Ausrüstung verkaufen mag. Es reißt ein Leser einfach raus, versteht ihr?

Kunst und Lehre!
_Kevin

Falls es wem interessiert: Das Coverbild ist mit einem Smartphone auf meinem Rückweg von der Universität entstanden. Das Gerät ist von einem amerikanischen Hersteller der mit einem eigenen Betriebssystem punkten wollte und nur im PC-Markt ein Quasimonopol inne hat. Blende 1.9, 1/33 Sek bei ISO 250 und “entwickelt” (haha!) direkt auf dem Smartphone.

Über die kleine Notwendigkeit des Gesprächs

Es ist immer wieder erstaunlich, welche Gedanken in einer illustren Runde am Tisch bei guten Wetter und einem gemeinsamen Umtrunk entstehen können. Manchmal sind es sehr ausführliche, sehr tiefe Gespräche die dann geführt werden zur Leidenschaft Photographie oder es sind ganz einfache Ein-Satz-Antworten die eine Lösung für etwas darstellen.

So geschehen als ich über meine Wildlifephotographieversuche sprach und erklärte, dass das natürlich gut und gerne Stunden dauert, bis sich die Tierwelt an einer Lokation wieder beruhigt hat um dann selbst Bilder selbiger zu erstellen. Da kam dann die Antwort, doch das Smartphone als Fernauslöser zu nutzen, wenn die eigene Kamera diese Funktion doch unterstützt und sich selbst ins Dickicht zu begeben oder zu verstecken.

Ja! Das ist natürlich möglich und irgendwie hatte ich an diese einfache Möglichkeit nicht gedacht. Es gibt nur ein Problemchen:

Bei der Nutzung der Fernauslösung entsteht auf der SD-Karte kein RAW-Bild, sondern ein vollaufgelöstes JPEG. Doch eine Lösung scheint greifbar nahe zu sein, wenn ich mich durch das Netz angele und es scheinbar nur eine “Einstellungssache” ist, da die App die Grundeinstellungen der Kamera schlicht überschreibt und es somit ein zweites Profil braucht. 

Ach und noch etwas neues habe ich erfahren. Sie heißen “Smombies”. Diejenigen, die unsere Welt immer mehr bevölkern.

[Philo] Das Konstrukt vom Konstrukt

Heute wieder eine kurze, eher philosophische Sache. Etwas “aus dem Leben” Gegriffenes.

Es ist spannend und erfahrungsreich zugleich, welchen Personen wir im Laufe unseres Lebens begegnen. Wie wir sie schätzen lernen oder weniger schätzen lernen. Sie fremd oder bekannt erscheinen. Interessant oder Uninteressant für uns sind. Oder sich all diese Eigenschaften und viele weitere mit der Zeit erst ausbilden. Das Bekannte wird zum Fremden oder vice versa.

Im Studium hatten wir uns zuletzt sehr ausführlich und interessiert über allerhand gesellschaftliche Konstrukte unterhalten. All die Tatsachen, die wir als solche zumindest meinen, wahrnehmen zu können. Religion, Nationalität, Grenzen. Nur um ein paar Beispiele von Konstruktionen zu nennen die im Geiste allein ihre Daseinsberechtigung erhalten. Jedoch scheint insbesondere die “Rolle” die einem durch die Gesellschaft zugewiesen wird, je nach eigener Sicht, ein besonders starkes und akzeptierendes Maß zugeschrieben. Oder die Rolle wird abgelehnt.

Wird sie abgelehnt?

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Gepäck, Gewicht und Reduktion

Grüße!

Aktuell bastele ich wieder an meinem Objektivpark herum um etwas Gewicht hier und dort einzusparen. Als selbst auferlegtes Schicksal ist dies jedoch nur in einem geringen Rahmen systembedingt möglich, effektiv an Gewicht zu sparen. Insbesondere dann nicht, wenn ‘man’ für ein breites Spektrum an Situationen gewappnet sein möchte.

Worauf ich hinaus möchte?

Ich hab nichts mit diesem Blogbeitrag zu tun!

Ich versuche gerade herauszufinden, ob ich mit nur zwei Objektiven auskommen würde. Auf diesen Gedanken kam ich durch das sichten von anderen YouTube-Kanälen. Insbesondere unter Berücksichtigung der Filterfunktion um alle großen Namen zu filtern. Ihr wisst ja? Neue Ideen kommen selten von Alteingesessenen.

Dabei handelt es sich um zwei Zooms die sich in der Theorie gut ergänzen. Das Erste von einem leichten Weitwinkel startend bis in den Telebereich. Das Zweite startet genau dort wo das Erste aufhört und geht bis zu einem höheren Telebereich. Womit ich in der Theorie bereits viel abgedeckt habe. Sogar der “Makro”-Bereich wird vom Ersten Objektiv brauchbar abgedeckt.

Beide haben auch durchgehende Blende auf ihrem gesamten Zoombereich und bilden (sehr) gut ab. So das es wenig bis keine Nachbearbeitung in Sachen Bildschärfe bei hoher Auflösung bedarf. Womit mich beide Linsen immer wieder ins Erstaunen versetzen ob ihrer Qualität. Wie sagte es der Herr vom Fach in einem Video? Pauschal zu sagen, das Zooms grundsätzlich weniger gut abbilden (als Festbrennweiten), wäre zu kurz gedacht.

Alles supi also? Weiterlesen