Empfehlungen im Februar #1

Ciao!

Mangels Kreativität ist mir für eine erste Runde an Empfehlungen im Netz keine Wortschöpfung eingefallen, von welcher ich behaupten würde: “Oh ja, das klingt super!” Daher bleibt es bei “Empfehlungen”. Zumindest am Anfang. Ha!

Warum überhaupt eine solche Reihe starten? Ganz einfach! Der ein oder andere klagt im Netz, die eigenen Beiträge werden nicht gelesen. Ob im Blog oder auf anderen Kommunikationskanälen. Wie also vorgehen? Ein wenig auf die Ursuppe von Blogs zurückgreifen und schlicht ein Verkupplungsnetz aufspannen. Irgendeine Fliege wird sich dann schon im Netz verirren und ihren Weg suchen um von dort zum nächsten Knotenpunkt (Freiheit?) zu gelangen. Ist ja ein Netz ohne tödlicher Klebrigkeit.

Oh und korrekt! Ich habe gerade “Fliege” sinngemäß für “Leserschaft” verwendet. Doch passt es gut, wenn ich schon von einem “Netz” spreche, oder? Spinnennetz. Spinne. Fliege. Na?

Doch nun zu einer ersten Reihe an Empfehlungen! In heutiger Zeit ist die Aufmerksamkeitsspanne durchschnittlicher Leser geringer als die Lebenszeit einer Eintagsfliege kurz vor Exitus mit Magenbeschwerden! Ichhabesschonwiedergetan.

 

Numero 1 – Der Stilpirat

Peng! Gleich die erste Empfehlung in Richtung einer Website die vermutlich allen geneigten Lesern bekannt sein sollte. Einer seiner Beiträge (*1) setzte überhaupt jenen Funken zu dieser Liste hier. Wichtiger ist jedoch: Dort lässt sich Inspiration finden. Überrascht? Nicht wirklich, hm? Ich denke der Webauftritt ist besonders für diejenigen Interessant, die sich in der Zahlenmenge bewegen, die sich People- und Streetphotographen nennen. Sprich jener Zahl an Photographen, die vermutlich bald in Konkurrenz mit unseren Sternen stehen, wenn es um nackte “Zahlen” geht. Eins, zwei, drei, ganz viele.

Großes Lob für die Inspiration zum Beitrag, Steffen!

 

Numero 2 – Klang des Lichts

Entdeckt durch einen Kommentar und Pingback auf der Website vom Stilpiraten. Was mich an jenen Texten der Website dort fasziniert, ist die Reflexion des Autors (*2) mit sich, seiner Werke und der Welt selbst. Das erinnert ein wenig daran, was ich hier versuche aufzubauen. In welche Richtung von Photographie es dort geht? Für diese Frage würde ich gerne auf ein Joker zurückgreifen! Wir haben kein Joker? Gut, ich muss passen. Verdammt!

Ich weiß es selbst nicht und würde es fast in die Kategorie: “Bildbegleitende Phiolosophie” stecken, die ich sicher nicht gerade jetzt für diesen Beitrag erst erfunden habe. Schaut euch die Website an, wenn ihr sehen wollt, wie Reflexion aussehen kann und welche Schlüsse sich für einen ergeben. Ließt sich das mystisch? Uh. Oha. Der Klang des Lichts schwappt rüber.

 

Numero 3 – Akigrafie Live! (YouTube)

Ich gab die Empfehlung bereits auf Google+ und möchte es hier nur noch mal erneuern. Jemand der “gegen den (Technik)Strom” schwimmt, hat zu jeder Jahreszeit meine Achtung verdient. Jemand der gegen diesen technischen Perfektionswahnsinn von Megapixel und “das perfekte Bild” kämpft – auch wenn es ein Kampf gegen Windmühlen zu sein scheint – braucht mehr horchende Ohren und sehende Augen. Wobei beides unabhängig voneinander bei den meisten Videos auch funktionieren sollte. Gibt ja Untertitel.

Zeitgleich sei als Nebensatz noch ein englischer Kanal erwähnt, welchen ihr auf YouTube unter “Theoria Apophasis” findet. Vorab aber die Warnung, das der Herr dort auch virtuelle Fäuste austeilen kann, wenn er Klartext spricht.

 

Numero 4 – James Popsys (YouTube / Englisch)

Durch Akigrafie Live! hatte ich diese Empfehlung entdeckt und kann jenen Herrn nur weiterempfehlen. Definitiv weiterempfehlen! Ein Mr. Bean der Photoszene – falls das nicht schon ein eigener Stil ist. Es gibt zahlreiche gut gemachte Photoshop-Tipps und Tricks. Falls das noch jemand nutzen sollte. Photoshop. Ich meine – ach egal! Spaßig aufbereitete Beiträge zum grundständigen Wesen der Photographie gibt es selbstverständlich auch.

Der Herr wirkt unverbraucht und ohne Sponsor. Letztere ist für einen sauberen Stil sicherlich besonders wichtig, alles andere sind Verkäufer dritten Ranges, sobald Geld eine nicht mehr untergeordnete Rolle spielt. #loganpaul Hust! Hust! Tausche Aufmerksamkeit gegen Geld und vice versa!

James – toller Kerl. Fantastische Videos! So muss YouTube! “Broadcast yourself!” und nicht “Mach schei*e viel Geld mit YouTube!” heißt es doch letztlich.

 

War etwas passendes dabei für euch? Wer jetzt “Neee.” sagt, darf sich auf die extra bereitgestellte Wartebank im Zimmer 1337 setzen. Sechste Etage, vierter Flur und zweite Tür Rechts. Sechs mal klopfen. Sie werden dann aufgerufen. Vielen Dank!

– Kevin

(*1) Beitrag vom Stilpiraten: “Nobody reads your [f-Wort] blogs!”
(*2) Reflexion von Klang des Lichts: “Monochrome Purple” (Spoiler: Es ist nicht monochrome oder mein Bildschirm wieder nicht kalibriert. Mistverdammt!)

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