Zu Besuch: Schmilka (Sächsische Schweiz)

Es war wieder soweit! Ich musste raus und dank Semesterticket halten sich auch die Kosten auf ein absolutes Minimum. Bisher knapp 13 Euro für Hin- und Rückfahrt ab Dresden Hauptbahnhof.

Hier ein anderer Versuch, die Reise zu dokumentieren und definitiv noch kein gelungener Versuch der mich zufriedenstellt. Doch es war eine erste Erfahrung im Umgang mit Video-Aufzeichnungsfunktionen und der Schnittsoftware die in Zukunft gemeinsam hoffentlich bessere Ergebnisse liefern können. Warnung vor ab: Anfangs hab ich ein Faible für das Wort “Nichts” und es ist nebelig. Ganztags.

Genug der Worte, hier der Link zum Video.

Gedankenfieber #1 – Die Sättigung und Kunst

Der Begriff ‘Kunst’ und insbesondere die herrliche, oft gestellte Frage: “Was ist Kunst?” hatte mich auch heute wieder beim stöbern im Netz begleitet.

Mitnichten könnte ich je behaupten, was ich tue, würde diesen gewaltigen Aspekt der Kultur in Form von Kunst als Lichtmalerei auch nur im Ansatz gerecht werden. Erfüllt es das bei kritischer Betrachtung überhaupt einem selbst? Umso erstaunlicher aus der eigenen kleinen Perspektive, wie andere ihre Werke als Kunst sehen und als selbige betiteln. Das macht es spannend und beständig zum Kern vieler Gespräche. Mehr noch verschiedenster Formen vom Austausch. Oft eines hitzigen Austausches!

Doch eins habe ich beim stöbern heute gelernt:

Kunst. Kunst vermag auch jener Aspekt einer symmetrischen Bildgestaltung zu sein, dessen Hauptbestandteil sich in einem stark erhöhter Sättigungsgrad auf einer exquisiten Webadresse ruhmreich verankert erblickt. Doch das ist nicht meine Kunst und Künstler noch weniger.

Unglaublich! Sind wir überhaupt Künstler?

Spontanentscheidungen – Mal toll, mal meh!

Hallo, Hallo!

Ab und an kommt es bei euch auch hoch, oder? Diese innere Unruhe – selbst nach mehrstündigen Vorlesungen auf der Universität, harter Arbeit oder anderen Stellen die vor einem wohlverdienten Feierabend traten?

Mich hatte die Tage einer dieser spontanen “Unruhemomente” regelrecht gepackt und nachdem meine Tasche für die Uni in eine Ecke landete, packte ich mein Equipment zusammen und hatte mich einfach in ein Zug gesetzt um ein Nachbarort zu besuchen. Spontanphotographie zu später Stunde. “Spontanentscheidungen – Mal toll, mal meh!” weiterlesen

Demnächst: Vimeo und YouTube

Moin!

Ich hatte mich die Tage durch diverse Dokumentationen, verlinkte Videos zu kreativen Prozessen und Diskussionen dazu entschlossen, zukünftig auf zwei Plattformen – wenn es vorkommt – Videos zu veröffentlichen. Hintergrund ist die jeweilige primäre Ausrichtung der Plattformen.

So werden auf YouTube künftig eher Testvideos landen oder VLOGs und auf Vimeo alles, was einen eher kreativen Hintergrund hat. Insgeheim hat Vimeo natürlich auch jenen Vorteil, das es dort keine Werbung gibt. Die dürfte es bei meinen Videos auf YouTube jedoch auch nicht geben? Bin zumindest nicht an irgendeinem Werbeprogramm beteiligt.

Hier auch die obligatorische Empfehlung, sich bitte einen Werbeblocker zu installieren und stets aktiv zu haben. Es lohnt sich!

Grüße und einen schönen Wochenverlauf wünscht
Kevin!

p.s. Nein, ich werde auch weiterhin nicht meine Reichweite, die quasi nicht existiert, auf Gesichtsbuch ausweiten. No way!

Künstliche Beschränkung durch analoge Photographie?

Der Trend zur analogen Photographie scheint immer stärker zu wachsen und wird an vielen Stellen unmittelbar aufgegriffen. Sei es in Zeitungen wie der „Photonews“ oder in verlinkten Beiträgen im Onlineportal „Heise-Foto“ (*1). Wenn ich mir die Beiträge anschaue, wird oft von Entschleunigung gesprochen. Sie soll – selbstverständlich – auch durch folgende Eigenheit entstehen: Der transportierte Film begrenzt die Zahl der Auslösung, im Vergleich zu heutigen Speicherkarten, rapide und der Photograph *muss* bewusster an seine Arbeit herangehen. Ein Löschen ist auch nicht einfach möglich vom Film.

Mir kam nun folgendes Gedankenexperiment: Ich nehme meine Kamera, die Bilder in der Größe von 22 – 30 MB produziert und kram in meinen alten Speicherkartenkisten nach 128 MB, 256 MB oder 512 MB SD-Karten herum. Schwupp! Habe ich auch nur eine sehr, sehr eingeschränkte Möglichkeit, Bilder abzuspeichern und muss nur noch die Selbstdisziplin aufbringen, kein Bild „zu löschen“ sondern damit zu leben: Karte (Film) voll!

Anderseits kann ich dann auch die Disziplin und Verlangsamung aufbringen, selbst bei einer 64 GB SD-Karte nur mit sehr wenigen Bildern in die heimischen vier Wände einzukehren. Wenn ich mich dem Akt der bewussten Bildgestaltung völlig hingebe, brauche ich eventuell auch keine „künstliche“ Beschränkung die mich dazu zwingt.

Ein verzwicktes Thema! Doch freut es mich, dass sich die analoge Photographie in einer Wiedergeburt befindet.

Liebe Grüße wünscht
Kevin.

(*1) Link zu c’t Foto: *klick hier, genau hier!*